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Sehr geehrter Minister Bodewig,
sehr geehrter Herr Werber,
meine Damen und Herren,
als die Eco-Driving-Initiative vor vier Jahren begonnen und vor
gut zwei Jahren mit unseren Partnern vom DVR und dem Bundesverband
der Fahrlehrerverbände offiziell gestartet wurde, haben wir
meist nur ein Lächeln geerntet. Die Teilnehmer wollten vor
dem Training einfach nicht glauben, dass sie bei konsequenter Beachtung
der vermittelten Tipps ihren Treibstoffverbrauch um durchschnittlich
25 Prozent senken können. Inzwischen hat sich aber nicht nur
diese Tatsache herumgesprochen, sondern auch, dass diese Initiative
- anders als manche fadenscheinigen Hilfsmittelchen - durch wissenschaftlich
Evaluierung sorgfältig vorbereitet war und weiterhin begleitet
wird. Beispielsweise ist Ford Eco-Driving das einzige Fahrökonomietraining,
das auf seine psycholgische Langzeitwirkung hin untersucht und optimiert
wurde.
Darüber hinaus finden sowohl "Ford Eco-Driving"
als auch das daraus entwickelte "Ford Eco-Driving Kompakt"
im realen Straßenverkehr und nur mit speziell geschulten Fahrlehrern
statt, so daß den Teilnehmern eine reale und damit viel anschaulichere
Präsentation der Eco-Driving Tipps geboten werden kann. Es
handelt sich also um ein Hoch-Qualitätsprogramm, in das von
Ford bisher immerhin auch eine halbe Million Euro investiert wurde.
Inzwischen können wir sagen, dass das Eco-Driving bereits
eine Tradition hat und von mehr als 1.500 Autofahrern in Anspruch
genommen wurde. Gerade dieses Prädikat birgt aber immer auch
die Gefahr in sich, dass man sich auf Lorbeeren ausruht. Genau das
haben wir nicht getan. Vielmehr präsentieren wir jetzt mit
der "Kompakt-Variante" eine Weiterentwicklung des erfolgreichen
Programms an. Mit der bisherigen Form des vierstündigen Trainings
in Gruppen haben wir verschiedene Zielgruppen vom "Normalfahrer"
über Firmenflotten und Berufskraftfahrer bis hin zu "Train-the-Trainer-Seminaren"
für Fahrlehrer erreicht und damit eine Breitenwirkung erzielt,
die auch durchaus erwünscht war. Mit dem Kompakt-Training wollen
wir nun nicht in die Tiefe gehen, sondern wir komprimieren und intensivieren
Trainingsinhalte und -form.
Wurden die Inhalte bisher innerhalb von Gruppen vermittelt, so
kann man das neue Angebot auf die Kurzformel "3 x 1" bringen.
Das neue, in sich geschlossene Training dauert eine Stunde, in der
ein Teilnehmer von einem Trainer individuell gecoacht wird. Dabei
wird dieses Angebot eine sinnvolle Ergänzung zum bisherigen
Eco-Driving-Training sein, das wir weiterhin anbieten, und zwar
in Kooperation mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der
Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände.
Meine Damen und Herren, diese erprobte Kompakt-Version des Ford
Eco-Driving geht heute an den Start. Etwa 500 Fahrlehrer stehen
dafür zunächst bereit. Wir von Ford werden dieses sinnvolle
Angebot unterstützen, indem wir in zahlreichen deutschen Städten
insgesamt 1.000 Gutscheine an Teilnehmer verlosen - und zwar mit
Ihrer Hilfe. Dabei werden wir bei speziellen Events mit lokalen
Zeitungsredaktion, Hörfunk- und TV-Stationen zusammenarbeiten.
Mit diesem Sponsoring wollen wir helfen, das Programm so bekannt
zu machen, dass möglichst viele Interessenten den Weg zum Profitrainer
in den Fahrschulen finden. Allein hier in Berlin werden wir 200
Gutscheine verschenken.
Wer sich bisher noch nicht mit den Inhalten des Eco-Driving-Programms
befasst hat, dem mag der vom DVR veranschlagte Preis von 60 Euro
relativ hoch erscheinen. Dem kann man aber eine recht einfache Rechnung
gegenüber stellen. Ein Beispiel: Ein durchschnittlicher Autofahrer,
der im Jahr rund 12.000 Kilometer fährt und dank des Gelernten
seinen Kraftstoffkosten um 25 Prozent senkt, spart in einem Jahr
rund 250 Euro. Das heißt, die 60 Euro holt er in weniger als
einem Vierteljahr, also nicht einmal in drei Monaten, wieder herein.
Eine griffige Faustregel hieße also: "Im Frühjahr
trainieren, ab Sommer kassieren". Ich wünschte, alle Investitionen
bei Ford würden sich so schnell amortisieren.
Das Engagement von Ford für dieses besondere Fahrökonomietraining
ist aber auch ein Beispiel für unser bürgerschaftliches
Engagement. Das bedeutet: Wir wollen unserem Kunden nicht nur ein
Auto verkaufen. Wir wollen mit diesem Eco-Driving Kompakt-Engagement
auch kein Geld verdienen. Vielmehr wollen wir als weltweit tätiges
Unternehmen im Rahmen unseres bürgerschaftlichen Engagements
dazu beitragen, ökonomisch und ökologisch nachhaltige
Projekte zu unterstützen, an denen nicht nur unsere Kunden,
sondern die ganze Gesellschaft teilhaben und davon profitieren können.
Die gesellschaftlichen Vorteile von "Eco-Driving" und
"Eco-Driving Kompakt" liegen dabei auf der Hand:
· Man spart im Durchschnitt 25 Prozent Kraftstoff ein. Das
entlastet, wie Herr Zimmermann schon erwähnte, das Portemonnaie.
· Man senkt den Geräuschpegel des Autos erheblich.
· Man fährt sicherer und gelassener. Das Unfallrisiko
sinkt erheblich. Es stimmt also, Herr Minister: Gelassen läuft's.
Zudem haben die Auswertungen der Trainings ergeben, daß sie
die Teststrecke, die ein Mix aus Stadt, Landstraßen und Autobahn
ist, in nahezu der gleichen Zeit absolvieren können. Würde
jeder Autofahrer in Deutschland die Tipps von "Eco-Driving"
befolgen, würde das zu einem theoretischen Reduktionspotential
von 25 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr führen. Dieses hätte
zwei große Vorteile: Aus ökologischer Sicht würde
die enorme CO2-Einsparung unsere Umwelt signifikant entlasten und
dazu beitragen, dem drohenden Klimawandel Einhalt zu gebieten. Aus
politischer Sicht ergäbe sich der Vorteil, daß der Bundesverkehrsminister
so mit Leichtigkeit die zusätzliche Einsparung von 15 - 20
Millionen Tonnen CO2 aus dem Verkehrssektor im Rahmen des nationalen
Klimaschutzprogrammes erreichen würde. Damit hätte er
und auch wir eine große Sorge weniger.
In diesem Zusammenhang erwähne ich hier gern noch einmal,
dass wir bei Ford sehr stolz darauf sind, dass die Umweltorganisation
der Vereinten Nationen, das United Nations Environment Programme,
kurz: "UNEP", der Eco-Driving-Initiative der Ford-Werke
AG im vergangenen Jahr seine ausdrückliche Zustimmung erteilt
hat, weil es nicht nur das Erlernen eines möglichst kraftstoffsparenden
- und damit auch umweltbewussten - Fahrstils unterstützt, sondern
darüber hinaus auch einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen
Mobilität darstellt.
Dies, meine Damen und Herren, ist für uns Ansporn genug, diesen
wichtigen Baustein unserer Selbstverpflichtung, nachhaltige Mobilitätslösungen
zu entwickeln, auch in Zukunft zu fördern.
Darüber hinaus würde es Ford auch sehr begrüßen,
wenn sich andere Partner unserer Eco-Driving-Initiative anschließen
würden, oder wenn es dem Bundesverkehrsminister gelänge,
unter Mitarbeit der Automobilindustrie und der Verbände eine
Dachkampagne zu starten, die in Deutschland für eine noch größere
Aufmerksamkeit und Verbreitung der offensichtlichen Vorteile dieser
Fahrweise werben soll. Ford wird Sie, Herr Minister Bodewig, bei
einem solchen Vorhaben jedenfalls tatkräftig unterstützen.
Vielen Dank.
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