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Berlin, 27. Juni 2000 -- Unter dem Motto "Schneller schalten,
weiter kommen" bietet die Ford-Werke GmbH in Zusammenarbeit mit
dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und der Bundesvereinigung
der Fahrlehrerverbände ab sofort Eco-Driving-Fahrkurse an.
Es handelt sich dabei um eine Initiative, bei der speziell geschulte
Trainer den Teilnehmern einen ökonomischen, umweltverträglichen
und zugleich gelassenen Fahrstil in Theorie und Praxis vermitteln.
Das Programm richtet sich sowohl an private Autofahrer als auch
an Berufskraftfahrer wie Fahrlehrer, Taxifahrer, Flottenkunden.
Reinhard Klimmt, Bundesverkehrsminister, Bernhard Mattes, als stellvertretender
Vorstandsvorsitzender der Ford-Werke GmbH verantwortlich für
Marketing und Verkauf, sowie DVR-Präsident Prof. Manfred Bandmann
stellten dieses Fahrertraining, das im realen Straßenverkehr
stattfindet, am 27. Juni 2000 auf einer Pressekonferenz in Berlin
vor.
Bundesverkehrsminister Klimmt dankte den Initiatoren dieses Projekts
und bezeichnete das Eco-Driving-Programm als gelungene Kooperation
eines Industrieunternehmens mit einer Verkehrssicherheitsorganisation.
"Die Gemeinschaftsaktion von Ford mit dem DVR zeigt, dass zukunftsorientierte
Initiativen für einen sicheren und die Umwelt entlastenden
Straßenverkehr nicht zwangsläufig von der Politik ausgehen
müssen", so der Minister.
Dem Start der Eco-Driving-Initiative war eine rund zweijährige
Pilotphase mit über 300 Teilnehmern bei mehr als 20 Ford Händlern
vorausgegangen. Die Trainingsergebnisse waren beeindruckend: Die
Teilnehmer konnten den Kraftstoffverbrauch
ihrer Fahrzeuge wesentlich senken, und zwar um durchschnittlich
25 Prozent (Spitzenwert: 70 Prozent), bei entsprechend weniger CO2-Emissionen,
weniger Verschleiß und einem Mehr an Verkehrssicherheit. Da
der durchschnittliche Deutsche rund 12.000 Kilometer pro Jahr Auto
fährt und dabei Kraftstoff für mindestens 2.000 DM verbraucht,
kann er dank der Eco-Driving-Fahrweise - basierend auf einer Laufleistung
von 12.000 Kilometern - also immerhin 500 DM pro Jahr sparen. Ford-Vorstand
Mattes: "Mit der Eco-Driving-Initiative bietet sich für
Ford Händler die Chance, das aktuelle Thema steigender Kraftstoffpreise
aktiv aufzugreifen und gleichzeitig mit dem Eco-Driving die optimale
Lösung anzubieten".
Für die Entwicklung des Eco-Driving-Programms zeichnet der
DVR verantwortlich, der auch die komplette organisatorische Umsetzung
sowie Schulung der Trainer
übernimmt. Die Eco-Driving-Trainer sind ausschließlich
Fahrlehrer mit Seminarerlaubnis, die beim DVR ein spezielles Eco-Driving-Weiterbildungsprogramm
mit anschließender Prüfung und Zertifizierung durchlaufen.
Die Bundesvereinigung der Fahrlehrerverbände garantiert, dass
die Eco-Driving-Trainer flächendeckend zur Verfügung stehen.
"Mit diesem Programm, das genau auf die jeweiligen Anforderungsprofile
der beiden Zielgruppen Privat- und Berufskraftfahrer zugeschnitten
ist, leisten wir wichtige Beiträge zum praktischen Umweltschutz
und zur Unfallprävention", so DVR-Präsident Bandmann.
Und weiter: "Eco-Driving kann zu einem neuen Qualitätssiegel
für sicheres und umweltverträgliches Fahren werden."
Kurse für Privatfahrer dauern vier Stunden bei drei Teilnehmern
und einem Trainer. Kurse für Berufskraftfahrer erstrecken sich
über acht Stunden bei maximal sechs Teilnehmern und einem Trainer.
Weitere Informationen: Ford Kundenzentrum, Telefon: (02 21) 90-33
33 3. Dort kann man sich auch für das Eco-Driving-Training
vormerken lassen.
Ansprechpartner bei redaktionellen Rückfragen:
Ford-Werke GmbH: Isfried Hennen, Telefon: (0221) 90-17512, email:
ihennen1@ford.com
DVR: Kay Schulte, Telefon: (030) 22691845, email: eco-driving@dvr.de
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