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Sehr geehrter Herr Minister Klimmt,
sehr geehrter Herr Professor Bandmann,
meine Damen und Herren,
ich begrüße Sie ganz herzlich - und könnte jetzt
eigentlich schon wieder Schluss machen.
Denn diesem Bericht des renommierten ARD-Wirtschaftsmagazins "Plusminus"
noch etwas hinzuzufügen, heißt im Grunde Eulen nach Athen
tragen.
Aber im Ernst - da ist natürlich schon noch Einiges zu sagen.
Beginnen wir also beim Anfang:
Das Konzept zur "Ford Eco-Driving-Initiative" ist über
zwei Jahre alt. Nun könnten Sie auf die Idee kommen, dass die
Realisierungspläne seitdem in diversen Schubladen geschlummert
haben. Das Gegenteil ist der Fall. Es war einfach so, dass wir von
ersten theoretischen Berechnungen über deren praktische Überprüfung
bis hin zur Suche nach kompetenten Partnern gründlich und Schritt
für Schritt vorgegangen sind. Deshalb steht am Ende nun ein
ausgereiftes, attraktives Programm.
Ich gebe auch zu, dass wir zunächst gezweifelt haben, als die
Theorie ergab, dass jeder Autofahrer tatsächlich durch Disziplin
und Cleverness den Kraftstoffverbrauch seines Autos im Durchschnitt
um 25 Prozent reduzieren kann. Schönen Grafiken glauben wir
alle ja nur bedingt. Immerhin fehlte da noch der entscheidende "Faktor
Mensch". Deshalb haben wir bei über 20 Ford-Händlern
mehr als 300 Personen das Eco-Driving in der Praxis testen lassen.
Und siehe da: Alles stimmte, wie vorausgesagt und berechnet. Unter
den Eco-Driving-Testern waren übrigens auch 40 Journalisten,
die naturgemäß äußerst skeptisch an die Sache
herangegangen sind. Unter uns: Die gehörten am Ende zu denen,
die mit am meisten eingespart haben.
Schon diese Praxistests wären natürlich ohne kompetente
Trainer nicht möglich gewesen. Deshalb bin ich froh, dass wir
mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat und der Bundesvereinigung
der Fahrlehrerverbände zwei renommierte Partner gefunden haben,
die uns auch in Zukunft bei der praktischen Umsetzung der Eco-Driving-Initiative
verantwortungsvoll unterstützen werden. Der DVR wird mit rund
100 speziell für diese Aufgabe ausgebildeten Fahrtrainern das
von den Ford-Händlern angebotene Programm in die Praxis umsetzen.
Herr Professor Bandmann wird Ihnen dazu gleich noch mehr sagen.
Meine Damen und Herren: "Schneller schalten, weiter kommen",
so lautet das Motto der Eco-Driving-Initiative und das sagt eigentlich
nur die Hälfte. Erstens ist das frühe Hochschalten nur
eine von zahlreichen Empfehlungen zum ökonomischen Fahren.
Zweitens schont diese durchdachte Fahrweise natürlich auch
Ressourcen und senkt die Emissionen. Und schließlich haben
alle Testpersonen festgestellt, dass der neue Fahrstil nach kurzer
Eingewöhnung auch noch zu einem wesentlich entspannteren, und
damit sichererem Fahren führt. Insofern war übrigens "Plusminus"
genau der richtige Prüfstein: Denn am Ende steht ein "Plus"
für Sicherheit und Portemonnaie und ein "Minus" für
Verbrauch und Emissionen. Wenn das keine erfreuliche Bilanz ist!
Lassen Sie mich noch einmal ganz deutlich sagen, was Sie im Eco-Driving-Fahrstil
erreichen können: Bei - und das ist wichtig - gleicher Geschwindigkeit
verbrauchen Sie auf der gleichen Fahrtstrecke im Schnitt ein Viertel
weniger Kraftstoff. Wenn Sie also bisher 60 Liter Kraftstoff für,
sagen wir, 2,10 Mark den Liter getankt haben und dafür 126
Mark ausgeben mussten, dann kommen Sie nun mit 45 Litern aus, die
nur 94,50 Mark kosten. Bei jedem Tanken können Sie also künftig
32,50 Mark in Ihr Sparschwein stecken. Und jetzt kommt Kopfrechnen
für Fortgeschrittene: Wenn Sie ein Viertel weniger verbrauchen,
bringt Sie jede Tankfüllung sogar ein Drittel weiter. Wenn
Sie das jetzt auf Anhieb für Hexerei halten, können wir
es gleich noch einmal an einem einfachen Beispiel durchgehen. Außerdem
können Sie natürlich im Anschluss an diese Pressekonferenz
selbst eine kurze Eco-Driving-Probefahrt machen.
Das eigentliche Training dauert für "Otto-Normalfahrer"
vier Stunden. Da sich je ein Trainer um drei Kursteilnehmer kümmert,
erhalten diese eine sehr intensive und individuelle Betreuung. Das
spezielle Angebot für je sechs Berufsfahrer geht über
acht Stunden. Die Schulung kostet voraussichtlich für Privatpersonen
um 200 Mark und für die Berufskraftfahrer um 300 Mark. Den
tatsächlichen Preis legt jeder Händler selbst fest.
Und nun das Wichtigste: Wer mitmachen will oder weitere Informationen
braucht, kann sich an die Ford Händler oder an den DVR wenden.
Auskunft gibt es außerdem am Service-Telefon des Ford Kundenzentrums:
0221 für Köln, dann die 90- und fünfmal die 3.
Natürlich haben wir diese Nummer und alle Fakten auch schriftlich
für Sie. Deshalb wiederhole ich jetzt nur noch einmal: "Schneller
schalten, weiter kommen!"
Vielen Dank.
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